Rechner & Spenden

Mit dem CO₂-Rechner auf unserer Website und einer neu entwickelten, landeseigenen App (ab Ende 2021) lässt sich die persönliche CO₂-Bilanz schnell, einfach und transparent berechnen. Dabei berücksichtigt werden u.a. Faktoren wie Haushalt, Mobilitäts- und Ernährungsverhalten. Anschließend wird die berechnete Tonnenmenge in einen finanziellen Gegenwert übersetzt, den man spenden, also “kompensieren” kann.

Damit das Klimaabkommen von Paris erfüllt werden kann, müssen die CO₂-Emissionen drastisch und umgehend reduziert werden. Der Weltklimarat berechnet dafür im IPCC-Bericht in regelmäßigen Abständen das global verfügbare CO₂-Budget, um bestimmte Temperaturziele erreichen zu können.

Aufbauend u.a. auf diesen Berechnungen erstellt der Sachverständigenrat für Umweltfragen einen Zustandsbericht der deutschen und europäischen Klimapolitik. Die Daten zum deutschen CO₂-Budget und die damit verbundenen Erderwärmungsszenarien des aktuellen Berichts sind Grundlage für die weiteren Berechnungen (vgl. Umweltgutachten 2020; S. 46, 52).

Um mit einer Wahrscheinlichkeit von 67 Prozent die Erderwärmung auf 1,75°C zu begrenzen, darf Deutschland anteilmäßig 6,7 Gt CO₂ ab 2020 ausstoßen. Bei 83 Mio. Einwohnern und gerechnet bis 2050 ergibt sich damit ein verfügbares durchschnittliches Pro-Kopf-Jahresbudget von ca. 2,7 Tonnen CO₂.

Um mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, darf Deutschland anteilmäßig 4,2 Gt CO₂ ab 2020 ausstoßen. Bei 83 Mio. Einwohnern und gerechnet bis 2050 ergibt sich damit ein verfügbares durchschnittliches Pro-Kopf-Jahresbudget von ca. 1,7 Tonnen CO₂.

Auf dieser Basis rechnen wir näherungsweise mit einem durchschnittlich verfügbaren Pro-Kopf-Jahresbudget von 2 Tonnen CO₂ (maximal), um die Pariser Klimaziele überhaupt noch realistisch erreichen zu können.

Bis zu einer Tonne CO₂ kann jährlich durch intensive Nutzung von Informationstechnik im Alltag entstehen. Zu diesem Ergebnis kommt das Öko-Institut, das den CO₂-Fußabdruck unseres digitalen Lebensstils ausführlich und anschaulich berechnet hat.

In etwa 9,1 Tonnen CO₂ verursacht der/die durchschnittliche Deutsche im Jahr pro Kopf. Das stellt die EU-Kommission in ihrem aktuellen Report "Fossil CO2 and GHG emissions of all world countries" fest.

Berechnet werden kann nur der wahrscheinliche Ausstoß von Klimagasen – etwa der eines Fluges oder einer Autofahrt. Das Ergebnis des Emissionsrechners ist daher nicht so genau wie eine direkte Messung vor Ort. Aufgrund der Fülle und der Qualität des zugrunde gelegten Datenmaterials entsprechen die Ergebnisse des Rechners in der Regel aber recht genau der Realität.

Die genauen Berechnungsgrundlagen hat unser Kooperationspartner myclimate transparent für Sie aufbereitet. Eine detaillierte Beschreibung der verwendeten Methodik und Datenbasis unseres CO₂-Rechners finden Sie hier:

 

Ja, es kann auch direkt an die Klimaschutzstiftung gespendet werden. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Es können freie Spenden an die Stiftung allgemein getätigt werden, als auch zweckgebundene Spenden für spezielle Programme. Jede Spende unterstützt den Aufbau von Forschungs-, Bildungs- oder auch naturbasierten Klimaschutzprojekten in Baden-Württemberg. Alle Spenden werden zeitnah von der Stiftung für ihre satzungsmäßigen Zwecke verwendet.

Selbstverständlich gibt es für jede eingegangene Spende eine Spendenquittung, diese erhalten Sie immer spätestens zu Anfang des Folgejahres Ihrer Spende. Hier muss unterschieden werden zwischen der Bezahlung über betterplace und die Spende an uns direkt. Wenn die Spende über unsere Website erfolgt, stellt betterplace die Spendenquittung aus. Die Klimaschutzstiftung BW stellt Quittungen für alle direkt eingegangenen Spenden aus. Sie erhalten eine Bestätigung über die Geldzuwendung im Sinne des § 10 b des Einkommensteuergesetzes an inländische Stiftungen privaten Rechts. Bis zu einem Betrag von 200 EUR genügt dem Finanzamt sogar der von der Bank abgestempelte Zahlungsbeleg, der an den Überweisungsträger angehängt ist oder der entsprechende Kontoauszug.

betterplace.org ist Deutschlands größte Spendenplattform, auf der mehr als 32.000 Projekte aus aller Welt Spenden sammeln. Die Projekte reichen von Kinderhilfe über Umwelt- oder Tierschutz bis hin zu Bildung oder Entwicklungshilfe. Alle beteiligten Organisationen sind zu Transparenz verpflichtet und stellen detailliert dar, wofür Spenden benötigt und eingesetzt werden. betterplace bietet Organisationen mehr Reichweite über Marketingkampagnen, Partnerportale oder zusätzliche Spenden durch Unternehmenspartner. Zudem können Spender Dauerspenden einrichten. betterplace.org arbeitet gemeinnützig und nicht profitorientiert. Mehr Infos unter www.betterplace.org.

Spenden über betterplace.org können per PayPal, SEPA Lastschrift, Kreditkarte, giropay und Überweisung bezahlt werden. Zur Deckung der damit verbundenden Transaktionskosten verbleiben 2,5% einer Spende bei betterplace.org.

 

Spenden können auch direkt an die Klimaschutzstiftung BW per Überweisung an folgendes Konto getätigt werden: IBAN DE95600501010004424747, BW Bank

Nein, die Klimaschutzstiftung BW freut sich über Spenden in jeder Höhe; jede Spende leistet einen Beitrag zum Klimaschutz.

Ja, die Klimaschutzstiftung BW ist eine gemeinnützige Organisation und deshalb in Deutschland von den Steuern befreit. Sämtliche Kompensationszahlungen und Spenden an die Klimaschutzstiftung BW können deshalb in Deutschland von den Steuern abgezogen werden.

Ja, auch ohne die eigene CO₂-Bilanz zu berechnen, kann man an die Klimaschutzstiftung BW spenden und so ihre Arbeit für den Klimaschutz unterstützen. Entweder als freie Spende an die KSS oder als freie Spende in eines ihrer Kompensationsprojekte.

CO₂-​Kompensation ist nur wirkungsvoll, wenn die Kompensationsgelder und Spenden direkt in die Klimaschutzprojekte fließen. Rund 80 Prozent der Kompensationsgelder werden für die Klimaschutzprojekte vor Ort verwendet. Einen Teil der restlichen Kompensationsgelder erhält die myclimate Deutschland gGmbH für die Deckung der Verwaltungs-​ und internen Kosten. Darüber hinaus verbleibt der andere Teil Ihres Kompensationsbeitrags bei der Klimaschutzstiftung, um einen Beitrag zu regionalem Klimaschutz in Baden-Württemberg zu leisten. Auch dieser Teil wird vollständig und ohne Abzug gemeinnützig für Projekte verwendet.

Kompensation

Kompensation heißt wörtlich Ausgleich. Die Idee der CO₂-Kompensation ist es, eine bestimmte Menge an Kohlenstoffdioxid, die irgendwo auf der Welt entsteht und nicht vermieden werden kann, an einem anderen Ort der Welt in Klimaschutzprojekten auszugleichen.

Der menschengemachte Klimawandel zählt zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Idealerweise sollen CO₂-​Emissionen gar nicht erst entstehen, sondern vermieden werden. Da es für das Klima aber vor allem wichtig ist, dass die weltweiten Emissionen in der Summe abnehmen, können unvermeidbare Emissionen auch kompensiert werden. Die Projekte der Klimaschutzstiftung BW reduzieren Emissionen, indem fossile Energiequellen durch erneuerbare Energien ersetzt oder energieeffiziente Technologien gefördert werden. Hochwertige Klimaschutzprojekte tragen darüber hinaus zur sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Entwicklung in der Region bei.

myclimate ist einer der führenden Anbieter für CO₂-Kompensation und Klimaschutzberatung mit Sitz in Reutlingen (Baden-Württemberg). myclimate Deutschland unterstützt die Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg vor allem durch strategische Beratung, bei der Berechnung von CO₂-Emissionen sowie bei der Umsetzung der CO₂-Kompensation. myclimate stellt CO₂-Zertifikate aus Klimaschutzprojekten bereit, die nach strengsten Qualitätsstandards zertifiziert sind und unterstützt die Klimaschutzstiftung perspektivisch bei der Entwicklung und Umsetzung eigener Klimaschutzprojekte.

Alle Klimaschutzprojekte der Klimaschutzstiftung sowie alle internationalen Kompensationsprojekte, die von unserem Kompensationsdienstleister myclimate betreut werden, werden nach dem Exzellenzprinzip ausgewählt. Das heißt, sie müssen nach Goldstandard oder einem vergleichbaren Standard zertifiziert sein. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die unterstützten Projekte tatsächlich einen effektiven Beitrag zum Klimaschutz leisten und alle Mittel effizient und transparent eingesetzt werden.

Wenn es sich um ein kleineres Unternehmen mit bis zu 30 Mitarbeiter:innen handelt und Sie weniger als 100 t CO₂ zu kompensieren haben, nutzen Sie bitte den Rechner auf unserer Website und kompensieren direkt. Unternehmen, deren zu kompensierende Emissionen mehr als 100 t CO₂ betragen, wenden sich bitte an die Klimaschutzstiftung, um individuell beraten zu werden. Sollten Sie noch keine CO₂-Bilanzierung vorgenommen haben und Ihren CO₂-Fußabdruck nicht kennen, beraten wir ebenfalls gerne und vermitteln ggf. an beratende Institutionen weiter.

Grundsätzlich können alle Unternehmen, die ein Interesse am Ausgleich ihrer CO₂-Emissionen und damit der Unterstützung von Klimaschutzmaßnahmen haben, bei der KSS kompensieren. Jedoch legt die Klimaschutzstiftung Wert darauf, dem Dreiklang “Vermeidung - Reduktion – Kompensation" zu folgen und konsequente Ziele zur CO₂-Reduktion und -Vermeidung zu verfolgen. Mehr dazu finden Sie im Leitfaden zur CO₂-Kompensation für Unternehmen.

Klimaschutzprojekte

Klimaschutzprojekte fördern den Einsatz erneuerbarer Energien, realisieren Energieeffizienzmaßnahmen oder reduzieren Treibhausgase in der Atmosphäre. Dies kann durch technologische Weiterentwicklung, aber auch durch Aufforstung und andere geeignete naturbasierte Maßnahmen erfolgen.

Die Klimaschutzstiftung wird in Zukunft auch Klimaschutzprojekte in Baden-Württemberg anbieten, durch die CO₂-Emissionen reduziert werden, die aber nicht der Kompensation von CO₂ dienen.

Die Klimaschutzstiftung entwickelt eigene Forschungs- und Bildungsprojekte zum Klimaschutz oder treibt naturbasierte Klimaschutzprojekte in Baden-Württemberg voran.

Ja, die Klimaschutzstiftung freut sich über Anregungen für Klimaschutzprojekte in Baden-Württemberg; es gibt allerdings keinen Anspruch auf Umsetzung. Die Entscheidung darüber, welche Projekte realisiert werden, trifft der Stiftungsrat auf Basis einer strategischen Planung und Empfehlungen des Teams der Klimaschutzstiftung.

Ja, in Baden-Württemberg werden Forschungs-, Bildungs- oder auch naturbasierte Klimaschutzprojekte gefördert, die die Klimaschutzstiftung selbst entwickelt.

Die Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg initiiert eigene Forschungs-, Bildungs- oder naturbasierte Klimaschutzprojekte in Baden-Württemberg, aber unterstützt auch Kompensationsprojekte in Zusammenarbeit z.B. mit myclimate auf anderen Kontinenten.

Die von der Klimaschutzstiftung BW angebotenen Kompensationsprojekte müssen dem „Gold Standard“ oder einem vergleichbaren Standard entsprechen. Die Gold-Standard-Foundation ist eine Non-Profit Zertifizierungsorganisation, die in der Schweiz registriert ist. Berechtigt zur Zertifizierung durch „The Gold Standard“ sind nur Projekte, die nachweislich zur Reduktion von Treibhausgasen führen und gleichzeitig gut für die lokale Umwelt und soziale Belange der Bevölkerung sind. 

Ja, Sie können einzelne Projekte auswählen. Unternehmenskunden, die in direkter Abwicklung mit der Klimaschutzstiftung kompensieren, garantieren wir die Verwendung der Spenden im jeweils ausgewählten Projekt. Bei Spenden, die über unsere Website getätigt werden, behalten wir uns im Ausnahmefall vor, die Spende auch in einem der anderen Projekte zu verwenden. Das hat verschiedene Gründe: Während ein Projekt in einem Jahr weniger Unterstützung benötigt, kann es im nächsten auf einmal unvorhergesehen viel sein. Wir wollen uns mit der Förderung in erster Linie daran ausrichten, was die Menschen vor Ort heute brauchen.

Stiftung

Die Klimaschutzstiftung arbeitet operativ, d.h. sie konzipiert eigene Programme zu Bildung und Forschung im Bereich Klimaschutz, schreibt sie aus und führt sie durch. Analog zum Vorgehen der Baden-Württemberg Stiftung werden diese Programme landesweit ausgeschrieben und wettbewerblich vergeben. Außerdem werden Klimaschutzprojekte konzipiert und umgesetzt, durch die CO₂-Emissionen kompensiert werden können. Dabei wird auch mit Partnern zusammengearbeitet.

Die Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg wurde zum 1. Januar 2021 mit einem Grundkapital von rund 50 Millionen Euro als Unterstiftung der Baden-Württemberg Stiftung eingerichtet. Sie verfügt über einen eigenen Stiftungsrat, operiert aber unter dem Dach der Baden-Württemberg Stiftung. Dadurch profitiert sie von deren bestehender Expertise in der Programmkonzeption sowie von etablierten Verwaltungsstrukturen.

Wenn Sie die Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg langfristig fördern möchten, besteht die Möglichkeit einer Zustiftung. Eine Zustiftung erhöht das Stiftungsvermögen und stärkt dadurch die Leistungsfähigkeit der Stiftung insgesamt. Mit einer freien oder zweckgebundenen Spende hingegen unterstützen Sie die konkrete Stiftungsarbeit.

Klimawandel & Klimaschutz

In den vergangenen Millionen Jahren hat das globale Klima immer geschwankt. Durch die Emissionen von Treibhausgasen seit dem Beginn der Industrialisierung hat sich aber die Zusammensetzung der Atmosphäre verstärkt verändert. Die von Menschen verursachte erhöhte atmosphärische CO₂-Konzentration verstärkt den natürlichen Treibhauseffekt, führt zum allgemeinen Temperaturanstieg und einem spürbaren Wandel des Klimas. Der Klimawandel wirkt sich erheblich auf Mensch und Natur aus. 

Mit mehr als 95% Wahrscheinlichkeit ist die globale Klimaerwärmung der vergangenen 50 Jahre auf den Menschen zurückzuführen. Ursächlich dafür ist insbesondere der zu hohe Ausstoß von Treibhausgasen, darunter überwiegend CO₂. Der Weltklimarat (IPCC), eine zwischenstaatliche Institution, die vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEO) und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) ins Leben gerufen wurde, beurteilt die Risiken des von Menschen verursachten Klimawandels und sammelt entsprechende Vermeidungs-​ und Anpassungsstrategien.  

Der Klimawandel verändert das Temperaturgleichgewicht der Erde und hat weitreichende Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Die globale Erwärmung verändert die Energiebilanz und damit die Temperatur der Erde durch erhöhte Treibhausgaskonzentrationen. Steigende Temperaturen und Meeresspiegel sowie das Abschmelzen der Gletscher und Polarkappen sind unter anderem die direkten Folgen; zu den indirekten Folgen zählen zunehmende Hunger- und Wasserkrisen, der Verlust der Biodiversität, die Versauerung der Ozeane, eine zunehmende Verbreitung von Krankheitserregern und die Anhäufung von Extremwetterereignissen.

Treibhausgase sind diejenigen Gase in der Erdatmosphäre, die den sogenannten Treibhauseffekt produzieren – sie lassen Sonnenstrahlung hindurch, aber halten Wärme zurück. Die meisten Treibhausgase können einen natürlichen, aber auch einen menschengemachten Ursprung haben. Die Haupttreibhausgase in der Erdatmosphäre sind Wasserdampf (H2O), Kohlendioxid (CO2), Lachgas (N2O), Ozon (O3) und Methan (CH4). Die wichtigsten anthropogenen (menschengemachten) Treibhausgase sind Kohlendioxid aus der Verbrennung fossiler Energieträger und Methan, primär aus der Landwirtschaft und Massentierhaltung.

Der Treibhauseffekt ist grundsätzlich ein natürlicher Prozess, der die Temperatur auf der Erde maßgeblich bestimmt. Allerdings steigt seit Beginn der Industrialisierung das Vorkommen langlebiger Treibhausgase drastisch. Schematisch erklärt, wird die Erdoberfläche von der kurzwelligen Sonnenstrahlung erwärmt. Die Erdoberfläche reflektiert die einfallende Strahlung als langwellige Wärmestrahlung, die von den atmosphärischen Treibhausgasen teilweise absorbiert wird. Durch anschliessende Abgabe der aufgenommenen Energie wird ein Teil der Strahlung zur Erde zurückgestrahlt und die Erdoberfläche und untere Atmosphärenschicht erwärmt. Dieser Gesamtprozess wird als Treibhauseffekt bezeichnet. Das natürliche Gleichgewicht zwischen Ein- und Abstrahlung wird aber durch die vom Menschen verursachten Treibhausgase gestört. Heute misst man 40% mehr CO₂ als noch zu Beginn des Industriezeitalters. Dadurch hat sich die Erdoberfläche seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts global um 0.85°C erwärmt. 

Kohlenstoffdioxid (CO₂) ist eine Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff. Das farb- und geruchlose Gas ist natürlicher Bestandteil unserer Luft. Elektrizitäts-​ und Wärmeproduktion, Landwirtschaft, Industrie sowie Transport verursachen rund 84% aller menschengemachten CO₂-​Emissionen. 

Bis zum Jahr 2030 sollen alle Menschen auf der Welt in einer faireren, wohlhabenderen und friedlicheren Gesellschaft leben. Die Ziele nachhaltiger Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) sind allgemeine, universelle Ziele für alle Mitgliedstaaten der UN. Sie wurden als Nachfolger der Millenium Goals im September 2015 beschlossen.  

Vermeiden, reduzieren und kompensieren – so lauten die zentralen Maßnahmen gegen den Klimawandel, mit denen jede und jeder Verantwortung für die eigenen CO₂-​Emissionen und damit den eigenen ökologischen Fußabdruck übernehmen kann. Reisen mit dem Auto oder Flugzeug, aber auch Heizung und Strombedarf sowie das eigene Konsumverhalten etwa gehören zu den wichtigsten alltäglichen Ursachen schädlicher Emissionen.