Klimaschutz
durch Humusaufbau

Ackerböden für Klimaschutz und Klimaanpassung

Humusaufbau in der Landwirtschaft birgt große und oft ungenutzte Umwelt- und Klimaschutzpotenziale. Durch gezielte Maßnahmen könnten jährlich unzählige Tonnen CO2 in Böden und Pflanzen gespeichert werden. Neben dem CO2-Speicherpotenzial hat Humusaufbau durch organisch gebundenen Bodenkohlenstoff auch noch weitere, wichtige Ökosystemfunktionen, die sich vielfältig positiv auf die heimische Umwelt auswirken. Dazu zählen eine verbesserte Bodengesundheit, Erosions- und Wasserschutz sowie eine erhöhte Biodiversitätsleistung.

Dieses besondere Potenzial von Humus darf nicht ungenutzt bleiben. Über unsere Naturprämie können Sie die Projekte unseres Partners CO2-Land e.V. zum Humusaufbau in Baden-Württemberg unterstützen.

Gemeinsam für eine klimafreundliche Landwirtschaft

Landwirtschaftliche Böden haben durch gezielten Humusaufbau die Besonderheit und das Potenzial, klimaschädliches CO2 aus der Luft im Boden festzusetzen. Wie das funktioniert, welche weiteren positiven Funktionen Humsaufbau besitzt und wie CO2-Land den Projekterfolg langfristig sicherstellt, erfahren Sie im Videobeitrag.

CO2-Land Humusaufbau

Naturbasierter Klimaschutz über die Naturprämie

Gemeinsam mit unseren gemeinnützigen Partnern widmen wir uns der Aufgabe, natürliche CO2-Senken in Baden-Württemberg zu schaffen und zu erhalten und einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität zu leisten. Über die Naturprämie - einen zusätzlichen finanziellen Beitrag zur Kompensationszahlung - unterstützen Sie ein regionales Klimaschutzprojekt und verbinden klimawirksame CO2-Kompensation im globalen Süden mit aktivem Klimaschutz in Baden-Württemberg.

So funktioniert die Naturprämie

Der Ausgleich der CO2-Emissionen erfolgt durch ein international anerkanntes und zertifiziertes Kompensationsprojekt über die Klimaschutzstiftung. Außerdem fließt ein fester zusätzlicher Betrag pro kompensierter Tonne CO2 in den naturbasierten Klimaschutz in Baden-Württemberg, beispielsweise zum klimafreundlichen Humusaufbau durch die Projekte unseres Partners CO2-Land. Mit einem Betrag von 5 Euro werden Maßnahmen auf einer Fläche von ca. 500 m² über ein Jahr umgesetzt. Die regionale Naturprämie stellt keine Kompensation dar und ist daher nicht auf die THG-Bilanz eines Unternehmens anrechenbar.

Kontakt

Julia Kovar-Mühlhausen, Leiterin Kommunikation der Baden-Württemberg Stiftung.

Julia Kovar-Mühlhausen
Leiterin Klimaschutzstiftung
Tel +49 (0) 711 248 476-70
kovar@bwstiftung.de